x17: Die offline Alternative zu Google Calendar und Co.

19. April 2010 — 2 Comments

Dank meines neuen Arbeitsplatzes habe ich nicht mehr überall einen Computer dabei oder uneingeschränkt Zugriff auf das Internet. Also musste ich mich nach einer Alternative umsehen, die handlich ist, Google Calendar und Remember The Milk gleichzeitig ersetzen kann und mir natürlich auch noch gefallen muss.

Mein erster Gedanke war zu Moleskine zu greifen. Da ich davon aber mehrere mit mir hätte rumtragen müssen und sie in meinen Augen noch ziemlich teuer sind, war Moleskine recht schnell aus dem Rennen.

Als nächstes habe ich mir in einem Schreibwarenladen verschiedene Ringbücher angesehen. Die sind zwar sehr flexibel und man hat sowohl Kalender als auch Adressen und Notizen in einem, aber dafür nerven diese Ringe ständig beim Schreiben und nehmen viel Platz weg.

Damit war ich etwas ratlos und hab angefangen einfach einmal bei Amazon nachzusehen, was es in der Richtung vielleicht noch an eher ungewöhnlichen Lösungen gibt. Und genau so eine habe ich mit x17, dem „einzig richtigen Ringbuch“, dann auch gefunden.

x17 verwendet Gummiringe um, je nach Größe, bis zu vier verschiedene „Hefte“ als Einlagen in einem Umschlag zu halten. Es gibt viele unterschiedliche Kalender-Formate, Notizen, eine Einlage für Adressen, Einlagen speziell für Lehrer und viele mehr. Die Auswahl an sechs verschiedenen Umschlägen in unterschiedlichen Farben lässt dann kaum mehr Wünsche offen.

Diese Möglichkeiten für meine individuelle Zusammenstellung plus die Tatsache, dass x17 komplett in Deutschland gefertigt wird, haben mich auch den relativ hohen Preis vergessen lassen.

Ich habe daraufhin die NylSkin-Variante in A5 bestellt und nach drei Wochen Praxis-Test bin ich wirklich überzeugt von dem Produkt.
Dank jeweils zwei Einlagen für den Kalender und zwei mit rein weißem Papier habe ich genug Platz für meine Termine und Notizen. Besonders gut für mich ist der extra Platz für Aufgaben unter dem eigentlichen Kalender. Damit wird „Getting Things Done“ auch noch unterstützt.
Im Umschlag sind vorne Fächer für Plastik- oder Visitenkarten und hinten ein größeres Fach, wie man es auch von Moleskine her kennt.

In meinem Fall sieht es also so aus, als wäre x17 wirklich die Alternative zu meinen bisherigen Online-Lösungen. Es kann jedenfalls kaum schaden sich diese flexiblen kleinen Helfer einmal genauer anzusehen.

2 responses to x17: Die offline Alternative zu Google Calendar und Co.

  1. Ich nutzte auch ein X17 A-5, bin dann Anfang des Jahres auf einen Rotenfaden Taschenbegleiter umgestiegen und stehe mittlerweile, nach 1,5 Monaten Testphase, wieder kurz vor dem Umstieg, zurück zum X17, weil man einfach besser drin schreiben kann. die Klammern, Ringe oder was man in anderen Planern findet, stören einfach zu sehr. Da sind die Gummiringe wirklich perfekt!

    • Im Moment benutze ich meinen X17 nicht mehr. Meine Termine manage ich jetzt doch wieder elektronisch, weil es einfacher ist die vielen verschiedenen Kalender so unter einen Hut zu bringen und aktuell zu halten.

      Als Notizbuch nutze ich daher jetzt auch ein Conceptum von Sigel. Bis jetzt macht es sich besser wie mein letztes Moleskine. Wenn es sich bewährt, werde ich sicher auch einmal darüber berichten.

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