Archive - August, 2010

Extensions für meinen Chrome

An sich bin ich kein großer Fan von Erweiterungen. Ich mag es, wenn mein Browser schlank und schnell bleibt. Aber ein paar grundlegende Extensions habe ich meinem Chrome dann doch gegönnt.

  • Google Mail Checker – Ich verpasse ungern neue E-Mails und damit muss ich nicht dauernd ein Tab für Google Mail offen haben.
  • Chromicious – Für mich die beste Delicious-Extension. Zeigt die letzten Bookmarks an und ermöglicht die Suche ohne einfach nur auf die Seite weitergeleitet zu werden.
  • Google Reader Notifier – Hier gilt dasselbe wie für den Mail Checker: Ich bin immer auf dem Laufenden und habe ein Tab weniger offen.
  • IETab – Leider gibt es immer noch Seiten, die rein auf den Internet Explorer optimiert sind. Mit dieser Extension läuft die IE Engine in einem Chrome Tab.
  • Screen Capture – Einfaches Tool für Screenshots. Man kann wahlweie den sichtbaren Bereich einer Seite, nur einen bestimmten Ausschnitt oder, was wirklich nützlich ist, die gesamte Seite abspeichern.
  • RSS Abonnement – Findet diese Extension einen RSS Feed auf einer Seite, kann man diesen über ein RSS-Symbol in der URL-Leiste direkt zu seinem Reader hinzufügen.
  • Send from GMail – Ich hasse es, wenn sich bei einem Klick auf einen mailto-Link irgendein lokal installiertes Mailprogramm öffnet. Damit ist endlich Schluss.
  • AdBlock – Ohne einen vernünftigen Blocker von zuviel lästiger Werbung geht einfach gar nichts.
  • Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics – Ich nutze zwar viele Google Dienste, aber alles muss man ihnen trotzdem nicht auf dem Silbertablett servieren.

Für den Moment reichen mir diese Extensions, aber natürlich bin ich für neue Vorschläge immer offen und freue mich über jede Empfehlung.

Gerade habe ich meine alten markierten Einträge im Google Reader angesehen und bin über diese geniale Kettensäge gestolpert:

Mir ist klar, dass dieses Bild wohl mit Photoshop erstellt wurde, aber ich finde allein die Idee einfach absurd und gut umgesetzt.

Gefunden habe ich den Eintrag natürlich auf BoingBoing.

Hello Kitty Kettensäge

Barcamp Stuttgart 3: Meine Erwartungen

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Barcamp in Nürnberg mein erstes Barcamp überhaupt besucht hatte, war mir nicht so ganz klar, ob dieses Format wirklich was für mich ist. Nürnberg hatte zum einen wirklich gute Sessions, aber zum anderen war die Atmosphäre dann doch etwas ungewohnt.

Eigentlich wollte ich deswegen nicht mehr so schnell auf ein Barcamp gehen, aber das Stuttgarter ist ja direkt ums Eck und der Termin passt mir auch ganz gut, weil ich da nichts besseres zu tun habe. Allerdings hab ich mir vorgenommen im Vorfeld meine Erwartungen ganz konkret zu formulieren und danach genauer zu sehen, wie diese Veranstaltung abgeschnitten hat.

Alte Bekannte

Nach meinen fast zwei Jahren in Nürnberg, in denen ich sowohl auf Webmontagen, als auch einem Startup Weekend und dem Barcamp war, habe ich natürlich auch die Teilnehmerliste des Stuttgarter Barcamps nach bekannten Gesichtern durchsucht. Ich wurde schnell fündig und so freue ich mich drauf wieder mal ein paar Nürnberger zu sehen.

Neue Gesichter

Einer der Hauptgründe für mich auf eine Veranstaltung zu gehen sind immer die Leute, die ich noch nicht kenne. Denn genau die will ich kennenlernen!

Wenn sich 150 Menschen mit den unterschlichsten Hintergründen und Interessen auf einer völlig ungezwungenen und freien Veranstaltung ein Wochenende zusammensetzen, müssen fast zwangsläufig interessante Gespräche entstehen und neue Kontakte geknüpft werden.

Allerdings liegt das Hauptaugenmerk auch auf “interessant”. Mein Ziel ist es nicht 100+ neue Kontakte in Twitter, Facebook oder Xing zu haben, einige wenige, mit denen ich dafür auch nach dem Barcamp noch intensiveren Kontakt habe, sind mir lieber. Umso besser, wenn sie dann noch aus der Stuttgarter Gegend kommen.

Abwechslungsreiche Sessions

Die Menschen sind für mich zwar wirklich das wichtigste auf einem Barcamp. Aber natürlich komme ich auch dahin um neues Wissen mitzunehmen. Neben technik-orientierten Sessions, die mir eher beruflich etwas bringen, hoffe ich vor allem auch darauf über meinen eigenen Tellerrand blicken zu können. Auf dem Nürnberger Barcamp gewährte uns z.B. eine Krankenschwester Einblick in ihren Alltag oder es gab eine Session zum allseits beliebten Thema “Getting Things Done“.

Natürlich denke ich auch wieder darüber nach eine eigene Session anzubieten. Ein paar Ideen hätte ich schon, aber ob ich Zeit habe sie auch noch auszuarbeiten und dann anzubieten steht noch in den Sternen. Vielleicht wird es ja eher eine spontane Diskussions-Session?

Wir haben Spaß!

Wenn die vorherigen Punkte alle passen, sollte der letzte eigentlich schon gegeben sein. Denn mit den richtigen Leuten und interessanten Themen, ist Spaß an einem Barcamp nicht weit weg. Ich brauche keine albernen Chat-Roulette oder Guitar-Hero Sessions. Da sind mir ausreichend Pausen, gute Laune und eine allgemein lockere Atmosphäre wichtiger.

Irgendwelche anderen Ansprüche bezüglich Catering, Location oder Freebies, habe ich wirklich nicht. Ich finde es immer noch klasse, dass Barcamps nichts kosten und wie sie überhaupt organisiert werden. Wenn das Sponsoring halt nicht für mehr als eine Grundversorgnung an Essen und Getränken reicht, dann soll es so sein. Und selbst wenn man sich mal beim Bäcker nebenan seine Semmeln selbst kaufen muss, finde ich nicht, dass das der Sache den Spaß raubt.

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