Barcamp Stuttgart 3: Meine Erwartungen

17. August 2010 — Leave a comment

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Barcamp in Nürnberg mein erstes Barcamp überhaupt besucht hatte, war mir nicht so ganz klar, ob dieses Format wirklich was für mich ist. Nürnberg hatte zum einen wirklich gute Sessions, aber zum anderen war die Atmosphäre dann doch etwas ungewohnt.

Eigentlich wollte ich deswegen nicht mehr so schnell auf ein Barcamp gehen, aber das Stuttgarter ist ja direkt ums Eck und der Termin passt mir auch ganz gut, weil ich da nichts besseres zu tun habe. Allerdings hab ich mir vorgenommen im Vorfeld meine Erwartungen ganz konkret zu formulieren und danach genauer zu sehen, wie diese Veranstaltung abgeschnitten hat.

Alte Bekannte

Nach meinen fast zwei Jahren in Nürnberg, in denen ich sowohl auf Webmontagen, als auch einem Startup Weekend und dem Barcamp war, habe ich natürlich auch die Teilnehmerliste des Stuttgarter Barcamps nach bekannten Gesichtern durchsucht. Ich wurde schnell fündig und so freue ich mich drauf wieder mal ein paar Nürnberger zu sehen.

Neue Gesichter

Einer der Hauptgründe für mich auf eine Veranstaltung zu gehen sind immer die Leute, die ich noch nicht kenne. Denn genau die will ich kennenlernen!

Wenn sich 150 Menschen mit den unterschlichsten Hintergründen und Interessen auf einer völlig ungezwungenen und freien Veranstaltung ein Wochenende zusammensetzen, müssen fast zwangsläufig interessante Gespräche entstehen und neue Kontakte geknüpft werden.

Allerdings liegt das Hauptaugenmerk auch auf „interessant“. Mein Ziel ist es nicht 100+ neue Kontakte in Twitter, Facebook oder Xing zu haben, einige wenige, mit denen ich dafür auch nach dem Barcamp noch intensiveren Kontakt habe, sind mir lieber. Umso besser, wenn sie dann noch aus der Stuttgarter Gegend kommen.

Abwechslungsreiche Sessions

Die Menschen sind für mich zwar wirklich das wichtigste auf einem Barcamp. Aber natürlich komme ich auch dahin um neues Wissen mitzunehmen. Neben technik-orientierten Sessions, die mir eher beruflich etwas bringen, hoffe ich vor allem auch darauf über meinen eigenen Tellerrand blicken zu können. Auf dem Nürnberger Barcamp gewährte uns z.B. eine Krankenschwester Einblick in ihren Alltag oder es gab eine Session zum allseits beliebten Thema „Getting Things Done„.

Natürlich denke ich auch wieder darüber nach eine eigene Session anzubieten. Ein paar Ideen hätte ich schon, aber ob ich Zeit habe sie auch noch auszuarbeiten und dann anzubieten steht noch in den Sternen. Vielleicht wird es ja eher eine spontane Diskussions-Session?

Wir haben Spaß!

Wenn die vorherigen Punkte alle passen, sollte der letzte eigentlich schon gegeben sein. Denn mit den richtigen Leuten und interessanten Themen, ist Spaß an einem Barcamp nicht weit weg. Ich brauche keine albernen Chat-Roulette oder Guitar-Hero Sessions. Da sind mir ausreichend Pausen, gute Laune und eine allgemein lockere Atmosphäre wichtiger.

Irgendwelche anderen Ansprüche bezüglich Catering, Location oder Freebies, habe ich wirklich nicht. Ich finde es immer noch klasse, dass Barcamps nichts kosten und wie sie überhaupt organisiert werden. Wenn das Sponsoring halt nicht für mehr als eine Grundversorgnung an Essen und Getränken reicht, dann soll es so sein. Und selbst wenn man sich mal beim Bäcker nebenan seine Semmeln selbst kaufen muss, finde ich nicht, dass das der Sache den Spaß raubt.

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