Archive - August, 2011

Termin des 3. Startup Weekend Nürnberg steht fest

Vom diesjährigen Nürnberger Startup Weekend habe ich lange nichts mitbekommen. Aber vor Kurzem hat mir Stefan bestätigt, dass es stattfinden wird und jetzt ist auch die Internetseite des Startup Weekends aktualisiert worden: SWNUE Nummer 3 findet vom 11.-13. November 18.-20. November statt.

Gegenüber den ersten beiden Startup Weekends gibt es dieses Jahr vor allem zwei Veränderungen:

  1. Als Location wurde der wesentlich kleinere Coworking Space und nicht mehr Räume im Südwestpark gewählt. Es werden deswegen weniger Plätze zur Verfügung stehen, aber die Teilnehmer dürften sich näher kennenlernen und die Atmosphäre passt sicher besser zu dem Event.
  2. Am Freitag Abend wird es nicht nur die übliche Kennenlern-Party geben, sondern der erste Ideenpitch wird dort auch schon stattfinden. Es wird also viel wichtiger bereits am Freitag dabei zu sein und der Abend kann schon für die erste Teamfindung genutzt werden.

Auf jeden Fall wird das Wochenende wieder interessant, intensiv und sehr lehrreich. Es ist ein Pflichttermin für alle, die vorhaben einmal Startup-Luft zu schnuppern.

Sind Meetings Zeitverschwendung?

Meetings sind verhasst. Jeder sitzt mehr oder weniger Zeit in ihnen ab, aber niemand ist glücklich darüber. Selbst wenn sie nicht direkt als “sinnlose Zeitverschwendung” abgestempelt werden, so sind Meetings doch zumindest als Produktivitätskiller verschrien.

Aber stimmt das wirklich? Halten Meetings automatisch die Beteiligten von der Arbeit ab? In vielen Firmen, vor allem großen Konzernen, ist das mit Sicherheit der Fall, aber man kann etwas dagegen tun!

Scott Belsky macht in seinem Buch Making Ideas Happen einige sehr konkrete Vorschläge wie man Meetings produktiver gestalten kann. Auch Josh Kaufmann hat auf der Seite des The Telegraph vor einige Tagen einen guten Artikel veröffentlicht wie man besser mit Meetings umgeht.

Statusmeetings abschaffen

Beide sind sich einig, dass man den Großteil der Meetings einfach abschaffen sollte, z.B. reine Statusmeetings, die nur dem Informationsaustausch dienen. Ich denke durch den Einsatz von Kollaborations-Tools kann man Transparenz erzeugen, die viele Meetings überflüssig macht. Auch ein internes soziales Netz kann hier sicher Abhilfe schaffen.

Teilnehmerkreis möglichst klein halten

Zu Besprechungen sollte nur eingeladen werden, wenn wirklich eine Entscheidung zu treffen ist oder Aufgaben zu vergeben sind. Das heisst die Teilnehmer sollten entweder unmittelbar für die Entscheidung notwendig sein oder mit weiteren Aufgaben aus dem Meeting herausgehen. Ist das nicht der Fall, haben sie ziemlich sicher gerade einige Zeit “verloren”.

Spontane Themen vermeiden

Und auch wenn man einen Raum nur stundenweise buchen kann, ist es besser das Meeting zu beenden sobald alles zum eigentlichen Thema gesagt ist. Nur sitzen zu bleiben und versuchen noch etwas anderes zu besprechen macht selten Sinn. Die Teilnehmer konnten sich nicht auf das spontane Thema vorbereiten und meistens haben sowieso nicht alle gerade Anwesenden etwas damit zu tun. Es sollte also einen neuen Termin zu vereinbart werden.

In den letzten Wochen habe ich verstärkt auf meine eigenen Besprecheungen geachtet und ich kann jeden Punkt bestätigen. Wie sieht es mit euch aus? Leidet ihr noch unter regelmäßigen Statusmeetings oder habt ihr schon eine flexiblere Meeting-Kultur etabliert?

Barcamp Stuttgart 4 findet statt!

Dieses Jahr stand das 4. Stuttgarter Barcamp lange Zeit einfach nur im Raum. Ein geplanter Termin war mit dem Wochenende vom 1. und 2. Oktober zwar da, aber erst vor Kurzem hat Jan es offiziell angekündigt.

Jan organisiert dieses Barcamp wieder, es wird wieder im Literaturhaus stattfinden und die Teilnahme ist wieder kostenlos möglich. Aber das war es dann auch schon mit altbekannten Fakten, denn es wird sich dieses Jahr einiges ändern:

  • Das Barcamp wird nicht nur Samstag und Sonntag stattfinden, sondern neben dem Abendveranstaltung am Freitag sind auch für Montag noch Events geplant.
  • Weil man unabhängiger von den Sponsoren werden will, wird es dieses Jahr die Möglichkeit geben sowohl 20€ als Unkostenbeitrag als auch 50€ als Förderbeitrag zu spenden. Die Spenden sind freiwillig und können natürlich auch abgegeben werden, wenn man nicht direkt teilnimmt.
  • Trotzdem soll es Sponsoren geben, aber Jan will versuchen über exklusive Deals die Unterstützung des Barcamps aufzuwerten.

Die gesamte offizielle Anküdigung gibt es auf Jan’s Technik Blog. Weitere Informationen zum Barcamp und die Anmeldung findet ihr seit diesem Jahr auf barcamp-stuttgart.de. Und sämtliche aktuellen Diskussionen könnt ihr auf diversen sozialen Netzen unter dem Hash Tag #bcs4 finden.

Ich hoffe, dass ich wie geplant teilnehmen kann. Wer von euch wird vorraussichtlich auch in Stuttgart dabei sein?