Archive - Februar, 2012

Man kann nicht nicht kommunizieren!

Paul Watzlawick

Verändertes Nutzerverhalten von E-Book-Lesern

Nachdem ich immer wieder darüber nachdenke, ob es Sinn macht mehr auf E-Books statt traditionelle Bücher zu setzen, hat mich Julian Heins Blogbeitrag E-Books Fluch und Segen dazu gebracht einmal allgemein nachzuforschen. Ich wollte wissen ob und, wenn ja, wie sich das Leseverhalten durch den Kauf eines E-Readers ändert. Dabei bin ich bei  GOOD.is auf folgende Infographic von Column Five gestoßen, die zumindest das Leseverhalten der Amerikaner untersucht.

Man kann deutlich sehen, dass die Besitzer von E-Readern sowohl deutlich öfter mehr als zehn Bücher pro Jahr lesen, als auch insgesamt mehr Bücher kaufen. Ob sie jetzt allerdings mehr lesen, weil sie einen E-Reader besitzen oder eher einen E-Reader gekauft haben, weil sie schon immer viel gelesen haben, geht aus der Grafik auch nicht hervor.

Im Moment setze ich wieder auf traditionelle Bücher. Sie sind zwar nicht so portabel wie E-Books, aber immer noch angenehmer zu lesen. Und vor allem bei (farbigen) Illustrationen geht einfach noch nichts über das gute alte Papier.

Studie: Agiles Vorgehen dreimal erfolgreicher als Wasserfall-Modell

Auf dem Blog von Mike Cohn habe ich gestern einen äußerst interessanten Eintrag entdeckt: Die Chaos-Studie der Standish Group von 2011 zeigt, dass agile Projekte dreimal häufiger Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss bringen als das Wasserfall-Modell.

Dabei wird ein Projekt als erfolgreich angesehen, wenn es sowohl in der geplanten Zeit, dem vorgegebenen Budget als auch mit allen geplanten Funktionen umgesetzt wurde. Die genaue Anzahl der untersuchten Projekte ist zwar leider nicht bekannt, aber die Standish Group gibt an, dass Projekte seit 2002 in diese Studie eingeflossen sind. Die genauen Zahlen aus der Studie ergeben laut Mike folgendes Bild:

 

Das Ergbnis ist für mich so interessant, weil ich sehr oft gefragt werde, ob ich auch Zahlen habe, die meine Aussagen über die Vorteile von agilem Projektmanagement auch belegen. Natürlich ist die Methode der Standish Group nicht unumstritten, aber einen ersten Anhaltspunkt stellt sie trotzdem dar.

Das Unternehmen Corning, dessen bekanntestes Produkt das Gorilla Glas für Smartphones ist, stellt in einem aufwendigen Video seine Vision für die mögliche Verschmelzung von Glas und Technologie vor. Dieser beeindruckende Showcase zeigt  wie High Tech Glas in der Zukunft aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein wird.

A Day Made of Glass 2

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