Archives For Software

Als ich mein iPad 1 gekauft habe, war klar, dass ich einen anderen Passwort Manager wie Java Passwort Safe brauche. Aus Kostengründen war 1Password keine Alternative und so bin ich wieder bei KeyPass bzw. KeyPassX gelandet. Die Unterstützung durch Apps war zwar nicht gut, aber mit MyKeePass kam ich zumindest zurecht.

MyKeePass wird aber anscheinend nicht mehr weiterentwickelt. Deswegen suchte ich vor einigen Tagen wieder mal im App Store nach Alternativen und fand dabei MiniKeyPass.

Guter Funktionsumfang

Mittlerweile kann ich sagen, dass mich MiniKeyPass überzeugt hat. Es erfüllt meine grundlegenden Anforderungen und bietet noch weitere Vorteile:

  • Unterstützung von Keypass 1.x und 2.x
  • Manuelle Synchronisation über Dropbox
  • Open Source Projekt
  • Gratis App
  • Zeitgesteuertes Löschen der Zwischenablage möglich
  • Zeitgesteuertes Schließen der App möglich

Verbesserungspotential

Natürlich wären auch noch weitere Funktionen denkbar, die die App zu einem vollwertigen Ersatz von Keypass machen oder  mehr Komfort bieten könnten.

  • Automatisches Generieren von sicheren Passwörtern
  • Universelle App für iPhone und iPad
  • Ausfüllen von Benutzernamen und Passwort beim Öffnen einer URL aus der App

Fazit

Ob und wie sich MiniKeyPass weiterentwickelt wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Verbesserungspotential ist vorhanden, aber schon in der aktuellen Version wird es ein anderer Passwortmanager schwer haben die App von meinem iPhone zu verdrängen.

Mein Mac Mini ist über HDMI an einen etwas älteren Philips Fernseher (32PFL5604H) angeschlossen und bis zum letzten Update hatte ich auch keine Probleme. Direkt nach dem Update auf OS X 10.7.2 traten aber in unregelmäßigen Abständen Probleme mit den Farben auf. Der Fernseher zeigte alles in Cyan und Magenta an. Manchmal dauerte dieses Phänomen nur 20 bis 30 Sekunden, oft aber länger.

Apple hat sich anscheinend entschieden den entsprechenden Ordner komplett zu löschen nachdem es Probleme mit überhaupt nicht erkannten Philips Fernsehern gab. Genau das führt jetzt aber bei mir zu den Farbproblemen.

Use at your own risk!

Nach einigen erfolglosen Versuchen  mit Tipps aus Foren, ich habe mir sogar eine eigene .plist-Datei erstellt, habe ich eine Datei im Internet gefunden, die mir hilft. Ich musste das Zip-Archiv nur entpacken und den enthaltenen Ordner nach /System/Library/Displays/Overrides/ verschieben. Viel einfacher geht es wirklich nicht.

Ich weiss nicht mit welchen anderen Philips Fernsehern diese Datei funktioniert. Also kann ich nur davor warnen sie einzusetzen ohne dass zumindest ein anderer Monitor zu Verfügung steht, wenn der Fernseher gar nicht mehr erkannt werden sollte.

 

Google hat das Projekt Wave vor Kurzem für gescheitert erklärt und wird nur noch dafür sorgen, dass die User ihre Daten sichern können.

Etwas überraschend kommt jetzt die Ankündigung Wave eine zweite Chance zu geben. Eine funktionsfähige Applikation namens Wave in a Box soll als Open Source Projekt zur Verfügung gestellt werden. Zumindest die Technologie hinter Wave kann damit von einer Community weiterverwendet und vielleicht zu einem erfolgreicheren Produkt weiterentwickelt werden.

Aufbauend auf den sowieso schon veröffentlichten Code von Wave, wird Wave in a Box zu einer Applikation, die zwar nicht die volle Funktionalität vom aktuellen Google Wave hat, aber eine solide Basis für die Community darstellt.

While Wave in a Box will be a functional application, the future of Wave will be defined by your contributions. We hope this project will help the Wave developer community continue to grow and evolve.

Meiner Meinung nach ist das genau der richtige Schritt zum Abschluss des Projekts. Wave war und ist ein faszinierender Ansatz zur Revolution der Kommunikation. Google hat es leider versäumt ein wirklich sinnvolles Produkt auf die Beine zu stellen, das die anfängliche Begeisterung weiter ausnutzen konnte. Der holprige Start und die mangelnde Integration in bestehende Dienste haben da sicher nicht geholfen.

Vielleicht hat jetzt ja ein findiger Entwickler wirklich eine gute Idee, wie man Wave in a Box weiter ausbauen und nutzen kann. Ich fände eine entsprechende Applikation sicher sehr spannend!

An sich bin ich kein großer Fan von Erweiterungen. Ich mag es, wenn mein Browser schlank und schnell bleibt. Aber ein paar grundlegende Extensions habe ich meinem Chrome dann doch gegönnt.

  • Google Mail Checker – Ich verpasse ungern neue E-Mails und damit muss ich nicht dauernd ein Tab für Google Mail offen haben.
  • Chromicious – Für mich die beste Delicious-Extension. Zeigt die letzten Bookmarks an und ermöglicht die Suche ohne einfach nur auf die Seite weitergeleitet zu werden.
  • Google Reader Notifier – Hier gilt dasselbe wie für den Mail Checker: Ich bin immer auf dem Laufenden und habe ein Tab weniger offen.
  • IETab – Leider gibt es immer noch Seiten, die rein auf den Internet Explorer optimiert sind. Mit dieser Extension läuft die IE Engine in einem Chrome Tab.
  • Screen Capture – Einfaches Tool für Screenshots. Man kann wahlweie den sichtbaren Bereich einer Seite, nur einen bestimmten Ausschnitt oder, was wirklich nützlich ist, die gesamte Seite abspeichern.
  • RSS Abonnement – Findet diese Extension einen RSS Feed auf einer Seite, kann man diesen über ein RSS-Symbol in der URL-Leiste direkt zu seinem Reader hinzufügen.
  • Send from GMail – Ich hasse es, wenn sich bei einem Klick auf einen mailto-Link irgendein lokal installiertes Mailprogramm öffnet. Damit ist endlich Schluss.
  • AdBlock – Ohne einen vernünftigen Blocker von zuviel lästiger Werbung geht einfach gar nichts.
  • Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics – Ich nutze zwar viele Google Dienste, aber alles muss man ihnen trotzdem nicht auf dem Silbertablett servieren.

Für den Moment reichen mir diese Extensions, aber natürlich bin ich für neue Vorschläge immer offen und freue mich über jede Empfehlung.