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Als ich mein iPad 1 gekauft habe, war klar, dass ich einen anderen Passwort Manager wie Java Passwort Safe brauche. Aus Kostengründen war 1Password keine Alternative und so bin ich wieder bei KeyPass bzw. KeyPassX gelandet. Die Unterstützung durch Apps war zwar nicht gut, aber mit MyKeePass kam ich zumindest zurecht.

MyKeePass wird aber anscheinend nicht mehr weiterentwickelt. Deswegen suchte ich vor einigen Tagen wieder mal im App Store nach Alternativen und fand dabei MiniKeyPass.

Guter Funktionsumfang

Mittlerweile kann ich sagen, dass mich MiniKeyPass überzeugt hat. Es erfüllt meine grundlegenden Anforderungen und bietet noch weitere Vorteile:

  • Unterstützung von Keypass 1.x und 2.x
  • Manuelle Synchronisation über Dropbox
  • Open Source Projekt
  • Gratis App
  • Zeitgesteuertes Löschen der Zwischenablage möglich
  • Zeitgesteuertes Schließen der App möglich

Verbesserungspotential

Natürlich wären auch noch weitere Funktionen denkbar, die die App zu einem vollwertigen Ersatz von Keypass machen oder  mehr Komfort bieten könnten.

  • Automatisches Generieren von sicheren Passwörtern
  • Universelle App für iPhone und iPad
  • Ausfüllen von Benutzernamen und Passwort beim Öffnen einer URL aus der App

Fazit

Ob und wie sich MiniKeyPass weiterentwickelt wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Verbesserungspotential ist vorhanden, aber schon in der aktuellen Version wird es ein anderer Passwortmanager schwer haben die App von meinem iPhone zu verdrängen.

Tja, mein Ausflug in die Google-freie Welt ist anscheinend vorbei. Vor einiger Zeit habe ich mein online Leben fast komplett von Google abgezogen. Das funktioniert auch an sich ganz gut, nur eben teilweise nicht gut genug.

Um den Google Reader zu ersetzen bin ich wieder zurück zu Yahoo!’s Bloglines gegangen. Bloglines habe ich schon vor dem Reader benutzt, bin aber dann wegen der besseren Usability und  Performance zu Google gewechselt.  Meine Hoffnung war, dass Bloglines besser geworden ist und den Reader ersetzen kann.  Mittlerweile muss ich sagen, dass meine Hoffnung nicht erfüllt worden ist.

Bloglines hat zwar einige Funktionen, die dem Reader fehlen, mir aber nicht. Stattdessen gibt es viel zu oft Probleme mit der Verfügbarkeit. Die Integration in Chrome, meinem bevorzugten Browser über Extensions ist nicht so gut. Aber was wirklich den Ausschlag gegeben hat, ein zweites Mal von Bloglines zum Reader zu wechseln, ist die bessere Performance vom Reader. Bloglines schaffte es fast täglich mein Netbook komplett auszulasten, wenn viele Bilder oder Flashes in die Feeds eingebettet waren. Auch bei vielen Einträgen hat der Reader die Nase vorne, weil er nach und nach lädt, während Bloglines erst einmal alle Einträge lädt und der User ewig warten muss.

Vielleicht werde ich versuchen noch RSS Reader Software zu finden, die ich dann über Dropbox zwischen all meinen Rechnern synchronisieren kann. Vorerst muss jetzt aber wieder der Google Reader herhalten.

Seit Jahren schlage ich mich schon mit dem Problem viel zu vieler Passwörter herum. Irgendwann habe ich entschieden auf Nummer sicher zu gehen und für jeden Account ein eigenes Passwort zu verwenden. Bis gestern Abend bestand meine Lösung für die Verwaltung all dieser Passwörter aus einer ziemlich wirren Ansammlung an Zetteln. Über kurz oder lang geht das aber garantiert auf die Nerven und man verliert immer wieder das ein oder andere Passwort.

Um Abhilfe zu schaffen habe ich seit längerem nach einer geeigneten Alternative zum Standard-Tool Keypass gesucht. Das is zwar gut, aber ich mag Software, die ich auf mehreren Systemen nutzen kann einfach lieber. Darum setze ich jetzt das Java-basierte Open Source Tool Java Password Safe (auch PasswordSafeSWT genannt) ein.

Es speichert die Daten ebenfalls verschlüsselt in einer Datei, auf die nur über ein Master Passwort zugegriffen werden kann. Und genau da kommt auch wieder Dropbox ins Spiel. Ich habe die Passwort-Datei einfach in meinen Dropbox Ordner gelegt und schon kann ich von all meinen Rechnern aus jederzeit auf meine Passwort-Sammlung zugreifen.