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Review: Making Ideas Happen von Scott Belsky

Das größte Problem vieler kreativen Köpfe ist es ihre Ideen in geordnete Bahnen zu lenken und sie wirklich umzusetzen. Scott Belsky schafft in seinem Buch Making Ideas Happen genau dafür Abhilfe. Als früherer Mitarbeiter von Goldmann, Sachs & Co. und Gründer und CEO von Behānce, der Firma hinter einer der größten Online-Plattform für Kreative, kann er dabei viele seiner eigenen Erfahrungen einbringen.

Nach der Einleitung ist Making Ideas Happen in drei Kapitel gegliedert, die sich auf etwas über 200 Seiten der Organisation und Ausführung von Ideen, der Community rund um ein Projekt und der Führung des Teams widmen.

Behānce’s Action Method

Kapitel 1 handelt hauptsächlich von der Action Method, die von Behānce entwickelt wurde und dort erfolgreich eingesetzt wird. Dabei wird jede Aktivität als eigenes Projekt angesehen. Für ein Projekt werden nun jeweils Action Steps, Backburner Items und References angelegt. Der Fokus liegt dabei darauf immer Action Steps zu generieren, zu priorisieren und abzuarbeiten.
Ich finde dieses Ansatz nicht schlecht und auch wenn ich jetzt trotzdem nicht komplett danach arbeite, habe ich ein paar Ideen daraus benutzt um mein eigenes System zu verbessern.
Weitere Themen in diesem Kapitel sind ausserdem die Durchführung von Meetings mit Hilfe der Action Method, wie man mit Veränderung umgeht und vor allem wie man die richtige Umgebung und die richtige Einstellung für seine Arbeit findet.

Die Community

Nachdem wir nun wissen, wie wir mit unseren Ideen umgehen, schreibt Scott im zweiten Kapitel über die Menschen, die an einem Projekt beteiligt sind. Das sind ausdrücklich nicht nur die direkten Team-Mitglieder, sondern auch Eltern, Freunde und Bekannte.
Ideen wachsen und gedeihen erst, wenn sie mit anderen besprochen werden und dabei ist es besonders wichtig soviele unterschiedliche Meinungen zu erhalten wie möglich. Scott gibt dazu Tipps wie man sein Netzwerk aufbaut, die Kommunikation mit ihm regelt und auch das Feedback wieder in die eigene Arbeit einfließen lässt.

Das Team und sich selbst führen

Im dritten und letzten Teil dreht sich nun alles um die richtige Zusammenarbeit im Team. Wann ist das Team motiviert? Wie trifft man im Team Entscheidungen? Diese Fragen und weitere rund um das Management des Teams beantwortet Scott hier.
Nach dem Team muss man nur noch eins in den Griff bekommen: sich selbst. Making Ideas Happen gibt am Ende des Kapitels Hilfestellungen um mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten, Ängste und Unsicherheiten umzugehen. Und auch noch um einen Schritt weiter zu gehen und seine Grenzen zu sprengen.

Fazit

Making Ideas Happen ist meiner Meinung nach ein Buch, das Augen öffnen kann und wird. Es ist nicht nur für kreative Freiberufler oder angehende Gründer geeignet. Die beschriebenen Praktiken können in wirklich jedem Umfeld genutzt werden.
Scott hat mich auf wichtige Details und Möglichkeiten zur Verbesserung hingewiesen. Und er hat mir auch immer wieder die Bestätigung gegeben, dass ich in einigen Belangen schon auf dem richtigen Weg war.

Unbedingt lesen!

Barcamp Stuttgart 3: Der erste Tag in Bildern

Wir warten gerade auf die Sessionplanung zum zweiten Tag und das gibt mir die Gelegenheit einmal ein paar Fotos von gestern hochzuladen.

Zweite Chance für Google Wave

Google hat das Projekt Wave vor Kurzem für gescheitert erklärt und wird nur noch dafür sorgen, dass die User ihre Daten sichern können.

Etwas überraschend kommt jetzt die Ankündigung Wave eine zweite Chance zu geben. Eine funktionsfähige Applikation namens Wave in a Box soll als Open Source Projekt zur Verfügung gestellt werden. Zumindest die Technologie hinter Wave kann damit von einer Community weiterverwendet und vielleicht zu einem erfolgreicheren Produkt weiterentwickelt werden.

Aufbauend auf den sowieso schon veröffentlichten Code von Wave, wird Wave in a Box zu einer Applikation, die zwar nicht die volle Funktionalität vom aktuellen Google Wave hat, aber eine solide Basis für die Community darstellt.

While Wave in a Box will be a functional application, the future of Wave will be defined by your contributions. We hope this project will help the Wave developer community continue to grow and evolve.

Meiner Meinung nach ist das genau der richtige Schritt zum Abschluss des Projekts. Wave war und ist ein faszinierender Ansatz zur Revolution der Kommunikation. Google hat es leider versäumt ein wirklich sinnvolles Produkt auf die Beine zu stellen, das die anfängliche Begeisterung weiter ausnutzen konnte. Der holprige Start und die mangelnde Integration in bestehende Dienste haben da sicher nicht geholfen.

Vielleicht hat jetzt ja ein findiger Entwickler wirklich eine gute Idee, wie man Wave in a Box weiter ausbauen und nutzen kann. Ich fände eine entsprechende Applikation sicher sehr spannend!

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