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Die erste Hälfte von 2012 ist schon fast um. Damit ist genau jetzt eine gute Gelegenheit eine Blick auf die interessanten Barcamps im zweiten Halbjahr zu werfen.

Barcamp Stuttgart

Das 4. Stuttgarter Barcamp war letztes Jahr ein Highlight in meinem Veranstaltungskalender. Für mich gibt es darum keinen Zweifel, dass ich dieses Jahr wieder dabei sein werde.

AKWM Symposium meets KnowledgeCamp

Das „intensivste Wissensmanagement-Treffen Deutschlands 2012“ besteht aus zwei Veranstaltungen, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Das Symposium des Arbeitskreises Wissensmanagement Karlsruhe e.V. macht in Form einer traditionellen Konferenz mit festgelegten Vorträgen am 10. Oktober den Anfang. An den zwei darauffolgenden Tagen findet dann das KnowledgeCamp statt. Während das KnowledgeCamp dabei wie immer kostenlos ist, wird es für das AKWM Symposium eine Teilnahmegebühr geben.
Es ist zwar noch nicht sicher, ob ich die kompletten drei Tage vor Ort sein kann, aber ich freue mich trotzdem schon auf die interessanten Sessions und Diskussionen an diesem Wochenende.

PM Camp

In der openPM-Session auf dem diesjährigen Barcamp Nürnberg habe ich erfahren, dass es auch ein Barcamp nur zum Thema Projektmanagement gibt. Noch bin ich mir nicht sicher, was ich mir von der Veranstaltung erwarten soll, aber ich denke ich lass mich einfach überraschen. Neue Impulse rund um Projektmanagement werde ich sicher mitnehmen und vielleicht kann ich auch ein paar neue Kontakte knüpfen.

Das sind also meine Barcamp-Pläne für den Rest des Jahres. Ich hoffe ich werde den ein oder anderen von euch dort treffen. Und sollte ich noch eventuell interessante Termine übersehen haben, schreibt sie doch bitte einfach in die Kommentare.

Wie angekündigt hat Anfang Oktober das vierte Stuttgarter Barcamp stattgefunden. Ich konnte auch dieses Jahr wieder teilnehmen und habe ein in meinen Augen schwer zu übertreffendes Barcamp erlebt.

Vorabendparty am Freitag

Die Kennenlernparty fand dieses Jahr im Graf Zeppelin Hotel mitten in Stuttgart statt. Weil Markus, Michael und Tobias, mit denen ich mitgefahren bin, aus Nürnberg angereist sind, kamen wir erst später dort an. Schon während der Fahrt haben wir per Twitter erfahren, dass es schwierig werden würde noch etwas zu essen zu bekommen. Und tatsächlich war das Buffet kurz vor 21 Uhr komplett leer.

Jan hat uns zwar versprochen, dass bald Nachschub kommt, aber uns hat auch die Atmosphäre in diesem schicken Konferenzraum nicht gefallen, und so haben wir beschlossen zu viert essen zu gehen. Markus konnte per Qype einen nahe gelegenen Perser finden und so haben wir nach einem kurzen Fußmarsch dort unser Abendessen bekommen. Das Restaurant war sehr gemütlich, der Service sehr gut und das Essen noch besser. Wir hatten also auch so noch einen gelungene Abend und das Buffet im Hotel war schnell vergessen.

Am Samstag ging es richtig los

Für uns ging das Barcamp also erst am Samstag richtig los. Aber auch das hat etwas länger gedauert als erwartet.
Jan hat sich dazu entschlossen die Sponsoren noch vor der Vorstellungsrunde einzeln in einer kurzen Präsentation vorzustellen. Ihre anwesenden Mitarbeiter wurden persönlich begrüßt und einige griffen bei der Gelegenheit auch zum Mikrofon. Das ist eine wirklich gute Idee um eine Förderung des Barcamps für die Sponsoren attraktiver zu machen.

Ich ließ den Rest des Tages dann auch gemütlich angehen, packte nicht viele Sessions in meinen Plan und nutzte die Zeit mehr zum Entspannen und für interessante Diskussionen zwischen den Sessions.

Am Nachmittag besuchte ich nur eine Session zu Scrum und eine über Kanban. Die Scrum-Session war für meinen Geschmack ziemlich theoretisch und einige grundlegende Konzepte wie die Aufteilung der Rollen konnten in der kurzen Zeit gar nicht angesprochen werden. Bei Kanban ging es etwas lebendiger und praktischer zu. Auch die Diskussionen waren intensiver.
Abends habe ich mich noch Markus und Michael beim Mobile Photowalk angeschlossen. Der war zwar kurz aber ganz witzig und ein paar gute Fotos sind auch entstanden. Zum Abschluss des Tages gab Jingjing ein chinesisches Lied begleitet auf einer iPad-Gitarre zum Besten und spielte ein paar klassische Lieder auf dem Flügel des Literaturhauses.

Schwerpunkt Outsourcing am Sonntag

Den zweiten Tag beherrschte das Thema Offshore-Outsourcing mit gleich zwei Sessions.
Vom Sponsor eQuadriga gab es Tipps woran man Projekte erkennen kann, die man auf keinen Fall offshore erledigen lassen sollte. Stefan Peter Roos von Proud Sourcing moderierte direkt im Anschluss eine intensive Diskussionsrunde über Methoden zur Zusammenarbeit mit Offshore-Teams.
Eine Session zum agilen Schätzen in Softwareprojekten und eine über Business Model Generation haben meinen Tag abgerundet.

Nächstes Jahr wieder

Dieses Barcamp war aus fast allen Gesichtspunkten das Beste, an dem ich teilgenommen habe. Location und Catering waren bis auf kleinere Probleme, die aber Jan in seinem Blog sehr gut erläutert, einwandfrei. Die Sessions waren von Inhalt und Anspruch her sehr gut. Mit so vielen für meinen Beruf relevanten Themen hätte ich nicht gerechnet. Und zuletzt war die Mischung der Teilnehmer super. Ich konnte alte Freunde wieder sehen, hatte viele anregende Gespräche und konnte auch den ein oder anderen neuen Kontakt knüpfen.

Es hat sich also wirklich gelohnt ein zweites Mal in Stuttgart dabei zu sein und ich bereue es nicht eines der neu eingeführten Fördertickets gekauft zu haben. Nach Möglichkeit werde ich mir das 5. Stuttgarter Barcamp nächstes Jahr auch nicht entgehen lassen.

Dieses Jahr stand das 4. Stuttgarter Barcamp lange Zeit einfach nur im Raum. Ein geplanter Termin war mit dem Wochenende vom 1. und 2. Oktober zwar da, aber erst vor Kurzem hat Jan es offiziell angekündigt.

Jan organisiert dieses Barcamp wieder, es wird wieder im Literaturhaus stattfinden und die Teilnahme ist wieder kostenlos möglich. Aber das war es dann auch schon mit altbekannten Fakten, denn es wird sich dieses Jahr einiges ändern:

  • Das Barcamp wird nicht nur Samstag und Sonntag stattfinden, sondern neben dem Abendveranstaltung am Freitag sind auch für Montag noch Events geplant.
  • Weil man unabhängiger von den Sponsoren werden will, wird es dieses Jahr die Möglichkeit geben sowohl 20€ als Unkostenbeitrag als auch 50€ als Förderbeitrag zu spenden. Die Spenden sind freiwillig und können natürlich auch abgegeben werden, wenn man nicht direkt teilnimmt.
  • Trotzdem soll es Sponsoren geben, aber Jan will versuchen über exklusive Deals die Unterstützung des Barcamps aufzuwerten.

Die gesamte offizielle Anküdigung gibt es auf Jan’s Technik Blog. Weitere Informationen zum Barcamp und die Anmeldung findet ihr seit diesem Jahr auf barcamp-stuttgart.de. Und sämtliche aktuellen Diskussionen könnt ihr auf diversen sozialen Netzen unter dem Hash Tag #bcs4 finden.

Ich hoffe, dass ich wie geplant teilnehmen kann. Wer von euch wird vorraussichtlich auch in Stuttgart dabei sein?